Heizung modernisieren in Münster: Wärmeerzeuger von 160 kW auf 20 kW dem Bedarf angepasst
Ort: Münster | Baujahr: 1985 | Projektart: Technische Sanierung Haustechnik | Fokus: Heizung modernisieren, Hydraulik, VDI 2035
Heizung modernisieren in Münster: Die Ausgangslage
Heizung modernisieren in Münster – dieses Bürogebäude aus dem Jahr 1985 war ein perfektes Beispiel dafür. Bisher wurde es von einem ungeregelten atmosphärischen Gaskessel mit 160 kW beheizt, der sowohl den Büroteil als auch eine Lagerhalle versorgte – ohne effiziente Steuerung oder Trennung der Systeme.
Herausforderungen:
160 kW Leistung für einen Büroteil, der tatsächlich nur einen Bruchteil benötigte
Keine Trennung zwischen Büro- und Hallenbeheizung
Keine Regelung der Heizlast, keine hydraulische Optimierung
Veraltete Heizkörper und teilweise Fußbodenheizung
Heizung modernisieren in Münster: Die Lösung
Durch eine professionelle Heizlastberechnung mit ZVplan in der Planungsphase stellte sich heraus: Der Büroteil benötigte nur 18 kW Heizlast. Der bisherige Wärmeerzeuger mit 160 kW war also massiv überdimensioniert.
Die bestehenden Heizkörper und die teilweise vorhandene Fußbodenheizung waren für die zukünftigen Systemtemperaturen von 55/45°C ausreichend überdimensioniert. Somit waren keine aufwendigen Umbauten nötig – bis auf den gezielten Austausch einzelner Heizkörper und die Nachrüstung einstellbarer Ventile für den hydraulischen Abgleich.
Der entscheidende Schritt war die Trennung von Büroteil und Lagerhalle. Dadurch konnte die Heizung modernisieren in Münster schrittweise und wirtschaftlich erfolgen:
Büroteil: Umstellung auf die Hochtemperatur-Wärmepumpe Remeha Effenza HT 20 mit klimafreundlichem Kältmittel R290 – jetzt passend zum tatsächlichen Bedarf von 18 kW
Lagerhalle: Geplant für 2. Bauabschnitt – Beheizung durch eine zweite Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Niedertemperatur-Lufterhitzern
Um die Langlebigkeit und Effizienz des neuen Systems zu sichern, wurden folgende Maßnahmen durchgeführt:
Filterung des alten Rohrsystems mit dem magnetic Filtermobil (Entfernung von Magnetit und Schlamm)
Füllung mit aufbereitetem Heizwasser nach VDI 2035 (Schutz vor Korrosion und Ablagerungen)
Hydraulischer Abgleich der gesamten Anlage für optimale Wärmeverteilung
Umrüstung auf Durchlauferhitzer für hygienische und effiziente Warmwasserbereitung
Ergebnis: Effiziente Heizungsmodernisierung im Münsterland
Keine Überdimensionierung mehr: Der neue Wärmeerzeuger (20 kW) ist exakt auf den tatsächlichen Bedarf von 18 kW ausgelegt
Gasverbrauch gesenkt durch effizientere Anlage
Keine aufwendigen Umbauten: Bestehende Heizkörper und Fußbodenheizung konnten weitestgehend erhalten bleiben
Zukunftssicher: Trennung der Systeme ermöglicht schrittweise Umstellung auf Wärmepumpen
Hygienisch und effizient: Durchlauferhitzer für Warmwasser, VDI 2035-konformes Heizwasser
Unsere Referenzen für Heizungsmodernisierung in Münster finden Sie hier.
Ausblick: Der 2. Bauabschnitt – Wärmepumpe für die Lagerhalle
Im nächsten Schritt wird die Lagerhalle mit einer zweiten Luft-Wasser-Wärmepumpe ausgestattet. Diese nutzt Niedertemperatur-Lufterhitzer, um die gewünschten Temperaturen energiesparend und präzise zu halten. Dadurch entsteht ein vollständig getrenntes, aber aufeinander abgestimmtes System für Büro und Halle.
Fazit: Heizung modernisieren lohnt sich
Dieses Projekt zeigt: Selbst in älteren Gebäuden (Baujahr 1985) kann durch professionelle Planung und gezielte Maßnahmen eine Heizung modernisieren in Münster erfolgreich umgesetzt werden. Die Kombination aus Heizlastberechnung, hydraulischem Abgleich und moderner Technik macht es möglich, die Anlage optimal auf den Bedarf auszurichten.
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